Assisi für junge Familien mit Kindern

Olten-Assisi2015e-Piazza5"Bibe viator" steht auf der steinernen Schale, die an Assisis Hauptplatz frisches Wasser sprudeln lässt: "Es trinke, wer des Weges kommt!" Kaum hatten die Kinder unserer Gruppe den Knopf am Fuss des schlanken Brunnens entdeckt, wurde dieser zur Attraktion. Selten blieben die Gesichter trocken, wenn ein Schlitzohr die Fontäne beim Trinken auf volle Kraft drückte. Vieles sahen die Jüngsten mit ganz eigenen Augen in der Stadt von Franz und Klara. Die Woche mit Familien aus Olten hat einen munteren Auftakt zur Umbriensaison gesetzt.

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Von der hohen Kunst der Liebe

Tauzeit-Jahrgang2014-LiebeDie Farbe der Liebe ist Rot. Und Rot leuchtet in verschiedenen Spielarten. Dasselbe gilt für die Liebe. Die Zeitschrift TAUZEIT macht das in Farbe und Bildmotiv deutlich. Die vier Ausgaben des Jahrgangs 2014 haben sich mit den Hochformen der Liebe befasst, wie der irische Erfolgsautor Clive Staples Lewis sie in einem Klassiker der Weltliteratur feinsinnig beschrieben hat.

Die Märznummer beleuchtete die Facetten der Zuneigung. Sie zeichnet Eltern aus, Lehrerinnen und Sozialarbeiter, Seelsorgende und alle, die ihre Zuwendung, Sorge und Begleitung schenken, ohne eine Gegengabe zu erwarten. Die Juniausgabe widmete sich der Freundschaft: Sie verbindet Menschen, die sich vertraut werden, indem sie dieselben Schätze entdecken, in dieselbe Richtung schauen, vom gleichen Ziel angezogen Gefährtinnen und Gefährten werden. Jedes Du, das dazukommt, mehrt die Freundschaft. Das Septemberheft wendet sich, dem Eros oder der partnerschaftlichen Liebe zu, die wie alle anderen Formen auch franziskanisch inspiriert und inspirierend beleuchtet wird, wobei hier eine der leidenschaftlich liebenden Ehefrauen des Mittelalters von einer modernen Ehefrau und Fachfrau für Familienpastoral vorgestellt wird. Den Schlussakkord setzt in Lewis Klassiker und im Zyklus des TAUZEIT-Jahrgangs 2014 die Agape oder Gottesliebe.

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Neue Horizonte

Madrid-Pardo-sunrise2015Feb5a

Während in der Innerschweiz die Fasnacht ihrem Höhepunkt entgegen tanzt, weiten sich unsere Horizonte in eine ganz andere Welt. Genau 800 Jahre nachdem Franziskus seine Friedensmission in Spanien abbrechen musste und wieder nach Italien aufbrach, spüren wir zwischen Pyrenäen und Andalusien seiner Reise nach - und begegnen einer vitalen franziskanischen Familie heute. Bild: Skyline Madrids von der Hochschule Franziskanischer Studien (ESEF) aus, an der Niklaus eben zwei Wochen unterrichtet hat.

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Pilgernd ins neue Jahr

Schwyz-Mythen-2015Januar29fWenn der Winter kommt, bleiben die Pilger aus - und es kommen Gäste ins Haus, die im Geist der Franziskusregel "Pilgernde und Gäste auf Erden sind".

Unser Eintrag ins Gästebuch der Ingenbohler Schwestern spricht Ende Januar sowohl für die Herberge wie von den Gästen. Unser Teamjahr begann im Haus Maria Theresia, das jährlich über 1200 Übernachtungen zählt - meist Pilgernde, die auf dem Jakobsweg von den Mythen her kamen... 

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Friedensabend im Ranft

Ranftgebet2014-Liturgie"Weniger ist oft mehr!" Die Gefährten und Gefährtinnen, die zum jährlichen Friedensgebet in den adventlichen Ranft kamen, waren und werden nicht weniger. Die Bänke der unteren Ranftkapelle waren erneut dicht gefüllt mit Schwestern, Brüdern und Freunden des Franz von Assisi, und sie kamen vom Bodensee und vom Jura, um sich auf Weihnachten einzustimmen.

Weniger auf dem meditativen Weg in die Tiefe wurde zunächst das Licht, die Wärme, die Motorengeräusche, das Adventstreiben... Mehr und tiefer erlebbar wurden dagegen Sehnsucht und innere Bewegungen, Verbundenheit, Wachheit für das ICH, das DU, das Wir, für Menschen und...

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"Tauzeit" zur Liebe in jeder Liebe

TauZeit 63Passender zu Advent und Weihnachten könnte das Thema kaum sein, das die Dezembernummer von "Tauzeit" in den nächsten Tagen in rund tausend Haushalte trägt. Sie krönt einen Jahrgang, der sich den vier Hochformen von Liebe gewidmet hat.

«Das Mass der Liebe ist ihre Masslosigkeit. Wo anders sollte das mehr gelten als für Gott?» schreibt der Luzerner Bibliker und Gründerrektor der Universität, Walter Kirchschläger, in seinem berührenden Grundlagenartikel zur Gottesliebe im Ersten und im Zweiten Testament. Im Mittelteil des Heftes leuchten drei Glasfenster aus Erfurt, die für sieben Arten der Mystik stehen, mit der Frauen sich je eigens für ein menschlich-christliches Mitteleuropa einsetzten. Elisabeth von Thüringen sieht sich Freundinnen gegenüber, die mit ihr zusammen bis heute ermutigen, Selbst-, Menschen- und Gottesliebe innig zu verbinden. Das Heft bietet auch einen erfrischenden Einblick in die Art, wie eine Pastoralassistentin Agape versteht, eröffnet aktuelle Einblicke in die Franziskanische Schweiz und lässt Franziskus und Klara mit zwei Perlen spiritueller Poesie in den Advent sprechen. 

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Ernte und Saat im Rustico

Breno-CasaMagliasina-Essen8Franziskus und seine Brüder haben sich nach Wochen und Monaten unterwegs immer wieder an stille Orte zurückgezogen. Fünf solche "eremo"-Zeiten lassen sich in den Quellenschriften fassen, die bis zu vierzig Tagen dauerten. Das Tauteam zieht sich zwischen seinen Reisen, Pilgerwegen und Bildungseinsätzen zehnmal jährlich zu einer Klausurwoche zurück. Die spätherbstliche hat uns ins Malcantone geführt. Marta Zwyssigs Rustico erinnert dabei an urfranziskanische "eremi": klein, rustikal und ruhig, in einer traumhaften Gegend gelegen und sehr verbindend: mit einander und mit Gott - und auch der Blick in die Welt ist da offen: innerlich und von den umliegenden Höhen aus.

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