Nationales Treffen des OFS im Ranft

IMG 4726Als "Franziskus nördlich der Alpen" hat Hermann Hesse dereinst den heiligen Niklaus von Flüe bezeichnet.

Was haben Franz von Assisi und der Schweizer Nationalheilige gemeinsam?
Die Frage stand im Zentrum des 2. Nationalen Treffens der Franziskanischen Laienbewegungen in der Schweiz.

 

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Coca Cola und Papst Franziskus zur Expo in Mailand

Expo2015-MailandDie Weltausstellung in Mailand will aufzeigen, wie wir im Jahr 2015 "Die Welt ernähren" und "Energie für das Leben" gewinnen können. Originelle und teils futuristische Pavillons suchen den Beitrag der einzelnen Länder zu einer nachhaltigen und verantwortungsvollen Entwicklung darzustellen. Unsere Schwester-Arbeitsgruppe, die sich seit Jahren kompetent und engagiert für Gerechtigkeit, Friede und Sorge zur Schöpfung (GFS) einsetzt, wirft einen kritischen Blick auf die EXPO 2015: Zu den Hauptsponsoren gehören Lebensmittelkonzerne, die zum Hunger in der Welt beitragen. Papst Franziskus trübt die Freude der Aussteller...

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Franziskanische Gemeinschaft

FG-Deutschschweiz-LeitungAm Antoniustag, 13. Juni 2015, traf sich die Franziskanische Gemeinschaft wie jedes Jahr zum jährlichen Kapitel. Rund 35 Menschen feierten gemeinsam Gottesdienst, teilten den Mittagstisch miteinander und beratschlagten am Nachmittag über zukünftige Herausforderungen.

 Dem Kapitel voraus ging ein Impulstag zum heiligen König Ludwig IX. von Frankreich, der auch Patron des Franziskanischen Laienordens ist. Nebst wichtigen Sachgeschäften beschäftigten am Kapitel die FG vor allem personelle Veränderungen. Ein Wechsel betrifft den FG-Rat: Adèle Colombo, seit 10 Jahren im Rat und 8 davon als Co-Präsidentin tätig, ist auf das Kapitel 2015 mit Blick auf ihre bevorstehende und verdiente Pensionierung von ihren Ämtern zurückgetreten. Neu wurde Sibylle Maurer ins Co-Präsidium der FG gewählt. Die Foto zeigt die neue Co-Vorsteherin der FG (rechts im Bild), neben Nadia Rudolf von Rohr, die seit Mai 2007 auch die FG-Zentrale leitet.

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Sternstunde Religion

SternstundeReligion1Spiritualität - naturreligiös und franziskanisch

 

"Gibt es Spiritualität ohne Religion?" Die Frage fiel in der Sternstunde Religion des Schweizer Fernsehens vom 26. April. Gisula Tscharner beantwortete sie naturreligiös. Die Theologin und reformierte Pfarrerin hat ihre Kirche mit 49 verlassen und wirkt seither als "wilde Frau" und ritualkundige Seeslorgerin: kreativ, innovativ und mit tiefem Vertrauen in die göttliche Mutter Erde. Br. Niklaus Kuster trug das passende T-Shirt dazu: je tiefer der Baum sich im Boden verwurzle, desto weiter könne er seine Äste spannen und umso höher in den Himmel wachsen (Bild). Seine Antwort auf die Frage nach Spiritualität und Religion fiel allerdings franziskanisch aus: "Spiritualität heisst praktisch Leben mit Tiefe und Weite" - und in der jüdisch-christlichen Erfahrung ist "Schwester Mutter Erde" ihrerseits Geschöpf, und das mütterlich Göttliche findet sich "über uns".

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Mit Franziskus in den Ranft

Ranftweg2015-Betanien2aAm Samstag, 16. Mai, haben wir wie jeden Frühling zu einem franziskanischen Pilgerweg in den Ranft geladen. Zwanzig Personen wählten den längeren Weg ab Stans, eine zweite Gruppe den kürzeren ab Sachseln ins Flüeli. Zwei Franziskus-Geschichten setzten unterwegs mit folgenden Meilensteinen Impulse für innere Schritte:

ausweglos:
Der Frühling 1222 zieht ins Land. Das blühende Spoletotal lockt Franziskus nicht. Lieber bleibt er in der stillen Einsiedelei auf Monteluco. Soll er Eremit werden? Wäre es Flucht aus seiner Berufung? Franz verlängert seine Auszeit auf dem heiligen Berg über Ostern hinaus und findet doch keinen Weg in seine Zukunft.

wenn der Himmel schweigt: Der Bruder betet wochenlang und hört – nichts! Zunehmend verzweifelt dreht er sich um seine Fragen. Ein Glück, dass der Gefährte für ihn auf den Weg geht!

Freunde sprechen: Bruder Masseo wandert nach Assisi zu Klara 
und zu Bruder Silvestro in die Carceri.
 Der Himmel antwortet den Schwestern und dem Bruder. Mit dieser Klarheit kehrt der Gefährte zu Franziskus zurück.

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Leben leuchten lassen

LebenLeuchten-PatmosDrei neue kleine und feine Bücher

Die Sonne verzaubert eine Landschaft, die nachts schwarz in grau erscheint, und bringt sie in tausend Farben zum Leuchten. Die vielen Farben sind auch vor dem Morgengrauen schon da, doch werden sie erst im Licht von oben sichtbar. Dasselbe lässt sich von der Wirkung sagen, die der Glaube in einen grauen Alltag bringt: im Leben des Franziskus, der als junger Mann religiös gleichgültig war, im Leben Klaras, die sich spirituell schon in jungen Jahren wach erweist, und in der Welt moderner Menschen. "Leben in Fülle schon hier auf Erden" ist uns verheissen: Leben in allen Farben!

 

Martina Kreidler-Kos hat als Klaraforscherin und Familienfrau, Niklaus Kuster als Franziskusforscher und Franziskaner und Sr. Ancilla Röttger als Klarisse und Äbtissin gemeinsam ein poetisches Büchlein geschrieben: Es zeichnet die Glaubenswege der beiden grossen Heiligen Assisis nach und übersetzt dabei einige ihrer Gebete und weitere Perlen aus ihren Schriften in die Sprache heutiger Menschen. Die Autorinnen und der Autor lassen sich zudem von Kernpassagen aus Klaras und Franziskus' Schriften zu poetisch dichten Meditationen inspirieren. Dabei ermutigen Erfahrungen des Franziskus auch für Zeiten, in denen "der Himmel schweigt".

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Assisi für junge Familien mit Kindern

Olten-Assisi2015e-Piazza5"Bibe viator" steht auf der steinernen Schale, die an Assisis Hauptplatz frisches Wasser sprudeln lässt: "Es trinke, wer des Weges kommt!" Kaum hatten die Kinder unserer Gruppe den Knopf am Fuss des schlanken Brunnens entdeckt, wurde dieser zur Attraktion. Selten blieben die Gesichter trocken, wenn ein Schlitzohr die Fontäne beim Trinken auf volle Kraft drückte. Vieles sahen die Jüngsten mit ganz eigenen Augen in der Stadt von Franz und Klara. Die Woche mit Familien aus Olten hat einen munteren Auftakt zur Umbriensaison gesetzt.

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