Kirche mit* - ein dringlicher Pilgerweg nach Rom

Pilgern-SienaAssisiRom
Ein einzigartiges Pilgerprojekt führt nächsten  Frühling zu Fuss von St. Gallen nach Rom. Es knüpft an der "via della fratellanza" an, die Bischof Franziskus von Rom seit seiner Wahl so betont: eine geschwisterliche Kirche, die gemeinsam auf dem Weg ist und in welcher sich der "weibliche Genius" frei entfalten kann. Die Etappen durch die Kernlande der franziskanischen Bewegung laden rund zwanzig Gefährtinnen und Gefährten zum Mitpilgern und Mittragen dieses Anliegens einer Kirche mit* ein. Das Tauteam begleitet den Weg von Siena über Assisi bis Greccio.

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Unsere Jahresernte - auf einer Insel im Rheinsee

InseWerd-SteinRhein-BrückeDie franziskanische Schweiz überrascht auch vielgereiste Schwestern und Brüder mit neuen Perlen. Unsere Klausurzeit vom Oktober haben wir auf der Insel St. Otmar im Werd verbracht. Sie liegt im Rheinsee, der den Bodensee wieder zum Fluss werden lässt. Seit gut 50 Jahren leben Franziskaner im kleinen Klösterchen, das der Abtei Einsiedeln gehört.

Hier haben wir an der Nordgrenze der Schweiz auf ein überreiches Teamjahr zurückgeschaut,  mit rund zwanzig Engagierten ein Dankesessen genossen und eine siebenköpfige Brüdergemeinschaft erlebt, deren ältestes Mitglied nur mal gerade 56 Jahre alt ist!

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Flüchtlinge und Privilegierte - Nachklang zur Parlamentswahl

PapstFranz-US-Kongress In aller Schlichtheit sprach der Bischof Franziskus von Rom vor dem US-Kongress im September "als Kind von Migranten auf diesem Kontinent" zur Elite der amerikanischen Gesellschaft. Er bat eindringlich mit den Ärmsten, die im Land leben und die ins Land fliehen, geschwisterlich umzugehen. - Die Wahlen ins Schweizer Parlament machen Mitte Oktober deutlich: die grosse Gewinnerin ist jene Partei, die Ängste vor Europas Flüchtlingsströmen in der Bevölkerung aufgreift: mit reiner Abwehrpolitik. Abschottung löst jedoch weder die Probleme der Flüchtlinge noch die einer privilegierten Nation. Verteidigen wir unsere Privilegien? Verstehe ich Flüchtlinge? "Als Pilger und Gäste auf Erden" haben franziskanische Menschen die Chance...

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Pilgerweg für Mutige - von Narni nach Assisi

2015-09-28 Umbrien Wü 013 Nach den beiden spätsommerlichen Pilgerwochen unterwegs über die Schweizer Alpen
hat der Frühherbst zwei Gruppen in die klassisch gewordene "Pilgerwoche für Mutige" aufbrechen lassen.
Jedes Jahr führen die Wege des Franz von Assisi und seiner Brüder aus einer Himmelsrichtung nach Assisi.
Diesmal machte sich eine Gruppe in Narni und eine zweite Gruppe in Siena auf,
um in sechs Tagen in der Stadt des Poverello einzutreffen.


Das Bild zeigt die morgendliche Etappe über die "prati" oberhalb von Greccio.

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Pilgerweg für Mutige - von Siena nach Assisi

SienaAssisi-5-TraverseAssotal29Nach den beiden spätsommerlichen Pilgerwochen unterwegs über die Schweizer Alpen hat der Frühherbst zwei Gruppen in die klassisch gewordene "Pilgerwoche für Mutige" aufbrechen lassen. Jedes Jahr führen die Wege des Franz von Assisi und seiner Brüder aus einer Himmelsrichtung nach Assisi. Diesmal machte sich eine grössere Gruppe in Narni und eine kleinere, jüngere Gruppe in Siena auf, um in sechs Tagen in der Stadt des Poverello einzutreffen.
Das Bild zeigt Nicole, mit 16 die jüngste Pilgerin, und Natascha, die erstmals als Begleiterin dabei war, in der Mittagsrast bei San Giovanni d'Asso in der Südtoskana.

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Pilgerwege über die Alpen

Francigena-AostaDer Spätsommer hat spezielle Pilgererfahrungen gelingen lassen. Beide Wege, zu denen wir jährlich einladen, werden seit Jahrhunderten von Pilgernden begangen: die Via Gottardo führt Reisende zu Fuss aus Deutschland und der Deutschschweiz über den zentralen Alpenpass. Die Via Francigena, die alte Handelsstrasse aus Mittelitalien nach Frankreich, ist zugleich der mittelalterliche Pilgerweg von Canterbury nach Rom. Während Beatrice und Patrick Hächler eine Pilgergruppe vom Vierwaldstättersee über den Gotthard in die Leventina begleiteten, stiegen andere mit Rös und Walter Steffen vom Unterwallis über den Grossen Sankt Bernhard ins Aostatal.

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Biblische Ermutigung in den Alltag

Kuster-Camino-CoverDas religiöse Buch des Monats Oktober...

stammt aus dem Leben unseres Teambruders. Während sieben Jahren hat Bruder Niklaus als Gastautor im reformierten Wochenmagazin - das heute "Doppelpunkt" heisst, biblische Kurzmeditationen für jeden Tag verfasst. Dabei galt es im Wechsel mit evangelischen Pfarrerinnen und einem orthodoxen Familienvater, jeweils einen zugelosten Bibelvers über sieben Tage hinweg ins praktische Leben zu deuten. Das Buch, das insgesamt 53 Wochenzyklen über ein Jahr verteilt sammelt, ist eben im Bibelwerk Stuttgart erschienen. Es wurde in Deutschland bereits zum "religiösen Buch des Oktobers" gekürt.

Der Borromäusverein in Bonn und der Michaelsbund in München, zwei auf religiöse Literatur spezialisierte Verbände in Deutschland und Bayern, begründen die Literaturempfehlung, die auf den wachsenden Sinnhunger unserer Zeit antwortet, wie folgtKusters Texte sind wohltuende Unterbrechungen des Alltags, spirituelle Snacks, denen man lange nachschmecken kann und die das „Leben tief und weit“ machen. 

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