Friedensinsel Schweiz...


AdventsgebetRanft-2015obKapelleDer Ort könnte friedvoller nicht sein - und erinnert zugleich an Dramen der Menschheit. Der Weg führt in eine tiefe Schlucht - und öffnet den Blick dennoch weit in die Welt. Die Winternacht mitten in den Alpen könnte dunkler nicht sein - und erstrahlte für einen Abend zauberhaft durch unzählige Kerzenflammen.

Wie jedes Jahr lud die franziskanische Schweiz zu einem Friedensgebet im Ranft, wo Bruder Klaus als Friedensstifter und Nationalpatron gelebt und gewirkt hat. Zwei Meditationswege durch die Nacht zum dritten Adventssonntag rückten den eigenen Alltag und seine Sehnsucht nach "Licht aus der Höhe und Schritte des Friedens" ins Zentrum. Die gemeinsame Eucharistiefeier bat um Lichtblicke in die grossen Konflikte auf der Weltbühne und um eine engagierte Friedenspolitik der Schweiz. Wird die "Friedensinsel" zum verschlossenen Ghetto oder zur offenen Oase? 

Jugendliche halfen eine Lichtspur vom Dorf in die Schlucht zu legen. Das Stimmungsbild zeigt die Treppe zur Kapelle und Klause von Bruder Klaus. "Licht aus der Höhe auf Wege des Friedens" leitete als biblisches Motto das diesjährige Friedensgebet.

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GV des Franziskanischen Dachverbandes INFAG

IMG 4474Am letzten Montag des Oktobers übergab die "ranghöchste Franziskanerin" ihr Amt in neue Hände. Da nämlich traf sich der Dachverband aller Franziskanischen Gemeinschaften der deutschsprachigen Schweiz - die INFAG - zur jährlichen GV im Franziskanerkloster Marienburg in Näfels.
Das wichtigste Traktandum: Wahlen - passend zum Thema, das uns in den vergangenen Tagen und Wochen stets beschäftigte!
 Sr. Nadja Bühlmann, Generalrätin der Baldeggerschwestern, wurde neu in den Vorstand und zur Präsidentin gewählt. Ihre Vorgängerin, Sr. Ruth Walker, vertritt ab Sommer 2016 die Schweiz  im internationalen Vorstand der Gesamt-INFAG.

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Kirche mit* - ein dringlicher Pilgerweg nach Rom

Pilgern-SienaAssisiRom
Ein einzigartiges Pilgerprojekt führt nächsten  Frühling zu Fuss von St. Gallen nach Rom. Es knüpft an der "via della fratellanza" an, die Bischof Franziskus von Rom seit seiner Wahl so betont: eine geschwisterliche Kirche, die gemeinsam auf dem Weg ist und in welcher sich der "weibliche Genius" frei entfalten kann. Die Etappen durch die Kernlande der franziskanischen Bewegung laden rund zwanzig Gefährtinnen und Gefährten zum Mitpilgern und Mittragen dieses Anliegens einer Kirche mit* ein. Das Tauteam begleitet den Weg von Siena über Assisi bis Greccio.

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Unsere Jahresernte - auf einer Insel im Rheinsee

InseWerd-SteinRhein-BrückeDie franziskanische Schweiz überrascht auch vielgereiste Schwestern und Brüder mit neuen Perlen. Unsere Klausurzeit vom Oktober haben wir auf der Insel St. Otmar im Werd verbracht. Sie liegt im Rheinsee, der den Bodensee wieder zum Fluss werden lässt. Seit gut 50 Jahren leben Franziskaner im kleinen Klösterchen, das der Abtei Einsiedeln gehört.

Hier haben wir an der Nordgrenze der Schweiz auf ein überreiches Teamjahr zurückgeschaut,  mit rund zwanzig Engagierten ein Dankesessen genossen und eine siebenköpfige Brüdergemeinschaft erlebt, deren ältestes Mitglied nur mal gerade 56 Jahre alt ist!

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Flüchtlinge und Privilegierte - Nachklang zur Parlamentswahl

PapstFranz-US-Kongress In aller Schlichtheit sprach der Bischof Franziskus von Rom vor dem US-Kongress im September "als Kind von Migranten auf diesem Kontinent" zur Elite der amerikanischen Gesellschaft. Er bat eindringlich mit den Ärmsten, die im Land leben und die ins Land fliehen, geschwisterlich umzugehen. - Die Wahlen ins Schweizer Parlament machen Mitte Oktober deutlich: die grosse Gewinnerin ist jene Partei, die Ängste vor Europas Flüchtlingsströmen in der Bevölkerung aufgreift: mit reiner Abwehrpolitik. Abschottung löst jedoch weder die Probleme der Flüchtlinge noch die einer privilegierten Nation. Verteidigen wir unsere Privilegien? Verstehe ich Flüchtlinge? "Als Pilger und Gäste auf Erden" haben franziskanische Menschen die Chance...

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Pilgerweg für Mutige - von Narni nach Assisi

2015-09-28 Umbrien Wü 013 Nach den beiden spätsommerlichen Pilgerwochen unterwegs über die Schweizer Alpen
hat der Frühherbst zwei Gruppen in die klassisch gewordene "Pilgerwoche für Mutige" aufbrechen lassen.
Jedes Jahr führen die Wege des Franz von Assisi und seiner Brüder aus einer Himmelsrichtung nach Assisi.
Diesmal machte sich eine Gruppe in Narni und eine zweite Gruppe in Siena auf,
um in sechs Tagen in der Stadt des Poverello einzutreffen.


Das Bild zeigt die morgendliche Etappe über die "prati" oberhalb von Greccio.

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Pilgerweg für Mutige - von Siena nach Assisi

SienaAssisi-5-TraverseAssotal29Nach den beiden spätsommerlichen Pilgerwochen unterwegs über die Schweizer Alpen hat der Frühherbst zwei Gruppen in die klassisch gewordene "Pilgerwoche für Mutige" aufbrechen lassen. Jedes Jahr führen die Wege des Franz von Assisi und seiner Brüder aus einer Himmelsrichtung nach Assisi. Diesmal machte sich eine grössere Gruppe in Narni und eine kleinere, jüngere Gruppe in Siena auf, um in sechs Tagen in der Stadt des Poverello einzutreffen.
Das Bild zeigt Nicole, mit 16 die jüngste Pilgerin, und Natascha, die erstmals als Begleiterin dabei war, in der Mittagsrast bei San Giovanni d'Asso in der Südtoskana.

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