Pfade in Schatten und Licht

„Macht den Zaun nicht zu weit!“
Entschieden leben

Erfreut stellten wir am Morgen des ersten Mai-Samstags fest, dass sich die angekündigten Regenwolken verzogen und Sonnenschein die Pilgernden in Stans und in Sachseln empfing. So konnten die besinnlichen Wege in den Ranft leichtfüssig und auch leichten Herzens beginnen. Der 600. Geburtstag unseres Nationalheiligen liess uns auf dem Weg in den Ranft Einblick nehmen in die Lebenswelt von Niklaus und Dorothea. Das berühmte Motto vom Zaun, das Niklaus in den Mund gelegt wurde, regte dazu an, eigene Lebenserfahrungen auf verschiedene Aspekte hin zu befragen.

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Wir nahmen Horizonte in den Blick - alltägliche und solche, die uns im Besonderen eröffnet werden.
Was sind in unserem Leben Optionen, die wir entschieden leben?
Welche Entscheidungen waren und sind für den eigenen Lebensweg prägend? Wie gehen andere mit meiner Wahl um und wie halte ich selbst es mit bisweilen zugemuteten Entscheidungen anderer, vielleicht mir lieben Menschen?
Immer wieder kennen wir Situationen, in denen wir Grenzen akzeptieren müssen. Das Älterwerden z.B. setzt uns enge "Zäune" . Wir sind heraus gefordert, unsere Horizonte kreativ zu weiten! Wie gelingt das?

Ranftweg2017 Pfefferlifoto4Der Weg in den Ranft hat uns das Leben von Bruder Klaus und Dorothea Schritt für Schritt eröffnet und uns selbst mitgenommen auf einen Weg, der uns näher zu den beiden aber auch zu uns selbst brachte.
Noch 600 Jahre später sind die beiden Biographien reich an Impulsen, die  in unseren heutigen Alltag sprechen.

Im Evangelium von vergangenem Sonntag verheisst Jesus uns Leben in Fülle. 
Es ist in der heutigen Zeit eine grosse Herausforderung, in der Überfülle von Vielem die Fülle heraus zu spüren, die Jesus gemeint hat und die Bruder Klaus in seiner Brunnenvision für uns deutet.
In der gemeinsamen Eucharistiefeier im Ranft war davon etwas spürbar. Zusammen mit der Pilgergruppe aus Stans, derjenigen, die in Sachseln gestartet ist und mit einer Gruppe junger Familien mit Migrationshintergrund aus Winterthur haben wir gefeiert, gedankt, gelobt und gebittet.

Obwohl am Ende der gemeinsame Grillabend ins Wasser fiel, haben wir uns gut genährt und reich beschenkt voneinander verabschiedet.

Die erfahrene Fülle auf dem Weg und  in den vielfältigen Begegnungen wird an verschiedensten Lebensorten vom Bündnerland bis in die Ostschweiz und von Luzern bis ins Züribiet weiterwirken!

Für alle, die den Impulsen nochmals nachspüren möchten, stellen wir hier den Quellenflyer und die Liturgieskizze online.

pdfRanftweg - Quellenblatt

pdfRanftweg-Liturgie-Mai2017

 

Wechselnde Pfade in Schatten und Licht:

Dieses Jahr hat uns Regen ab Bethanien in den Ranft begleitet. Letztes Jahr war es die Sonne, wie das Bild vom Mai 2016 zeigt. Ein Gleichnis für das Leben...

Ranftweg vorBetanien12

 

pdfRanftweg 2017 - Programm