Liebe im Ja zu neuen Lebensabschnitten

KusterVonRohr NiklausDorothea CoverDer 600. Geburtstag von Bruder Klaus rückt auch Dorothea ins Licht - obwohl die reichen Quellen über den Schweizer Landespatron nur am Rand von ihr sprechen. Die Ehefrau und Mutter blieb daher  im Schatten. Ausnahmen sind ein bewegendes Hörspiel von Klara Obermüller, ein schlanker Quellenband von Werner Huber, ein historischer Roman - und in der aktuellen Literatur der offizielle Gedenkband mit vielen Streiflichtern auf Dorothea.

Entsprechend wach zeigt sich das Interesse an der ersten "Doppelbiografie". Keine zwei Monate nach der Vernissage halten die Autorin und der Autor die druckfrische Zweitauflage in der Hand. Was an Vorträgen und Workshops in diesen Wochen immer wieder deutlich wird: schon damals verliefen Lebenswege in markanten Lebensabschnitten. Einmal gewählte Wege und zugesagte JA nahmen überraschende Wenden, Lebensgefährten verändern sich ungeahnt, die Zukunft muss neu gesucht, das Miteinander errungen und ein JA in neuer Form gelebt werden. Dorothea beeindruckt mit der Liebe, die immer wieder neue Formen für ihr JA findet.

Nicht alle Lesenden finden "Dorotheas Art", die Ehe-, Familien- und Ranftgeschichte zu erzählen, plausibel. Dazu ein Brief, der sich zu Ziel, Weg, Hindernissen und Chancen eines solchen Projektes äussert.

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Ein- und Ausblicke

KlosterOlten INFAG Tauteam3Viele kennen von Olten nur den Bahnhof, der täglich 1400 Züge verkraftet. Die Altstadt an der Holzbrücke über die Aare und das Kapuzinerkloster sind Geheimtipps. Das Städtchen fasziniert mit seinen autofreien Gassen rund um den Kirchturm, der ohne Kirche über die Dächer ragt. Das 370-jährige Kapuzinerkloster ist ein idealer Treffpunkt für Sitzungen. Am 10. Mai haben sich da gleich drei Arbeitsgruppen am Mittagstisch der Brüder eingefunden. Die Redaktion der Zeitschrift Ite hat die fünf Hefte des nächsten Jahres geplant. Der Vorstand des Dachverbandes INFAG-CH verschaffte sich Überblick über das Geschehen im "Schweizer Franziskanien" - und traf auch seine Arbeitsgruppe "Tauteam". Für Niklaus war es ein arbeitsamer und zugleich stimmiger "silberner Professtag".

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«Sprache der Musik – Musik der Sprache»

Rapperswil Quatember2017aLeben klingen und leuchten lassen

Am regnerischen ersten Maisonntag hat sich die Klosterkirche Rapperswil gegen Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Stephan Britt (Klarinette) lud mit Voichita Nica (Klavier) und Tabea Kämpf (Viola) zum "Quatemberkonzert" dieses Frühlings ein. Br. Niklaus trug die spirituelle Poesie zur Musik von Mozart, Hummel und Haydn bei. Er las ausgewählte Gebete und Gedichte aus dem Buch "Mein Leben leuchten lassen": Schlüsseltexte aus der Erfahrung des Franz von Assisi, die auch heutige Menschen in die Tiefe und Weite führen.

Das besinnliche Zusammenspiel von Musik und Text, das wundervoll in Klosterkirchen passt, findet am zweiten Maisonntag 2017 um 16.30 seine Zweitaufführung im einstigen Kapuzinerkloster und heutigen Kulturkloster Altdorf.

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Pfade in Schatten und Licht

Ranftweg2017 Pfefferlifoto4„Macht den Zaun nicht zu weit!“
Entschieden leben

Erfreut stellten wir am Morgen des ersten Mai-Samstags fest, dass sich die angekündigten Regenwolken verzogen und Sonnenschein die Pilgernden in Stans und in Sachseln empfing. So konnten die besinnlichen Wege in den Ranft leichtfüssig und auch leichten Herzens beginnen. Der 600. Geburtstag unseres Nationalheiligen liess uns auf dem Weg in den Ranft Einblick nehmen in die Lebenswelt von Niklaus und Dorothea. Das berühmte Motto vom Zaun, das Niklaus in den Mund gelegt wurde, regte dazu an, eigene Lebenserfahrungen auf verschiedene Aspekte hin zu befragen.

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Assisi im Mai - Geschenkidee

Assisi Treppen SStefanofreie Plätze

Im Mai die traumhaft schöne Region Umbrien mit ihren sanften Hügeln und Tälern zu erleben, bezaubert in besonderer Weise. Von der Rocca Maggiore blickt man direkt ins grüne Herzen von Italien. Die weltbekannte Stadt am Fusse des Monte Subasio steht ganz im Zeichen ihrer grossen Heiligen: Franz und Klara.
Die beiden franziskanischen Lichtgestalten neu zu entdecken, bereichert Geist und Herz. Gemeinsam durchstreifen wir das mittelalterliche Städtchen mit seinen historischen Bauten und seinen verwinkelten Treppen-Gässchen und lassen die Zeugen der Zeit auf und in uns wirken.

Wir bewegen uns mit besinnlichen Schritten durch Assisi und erkunden weitere Stätten der franziskanischen Welt: San Damiano, San Masseo, Santa Maria Degli Angeli mit Portiunkula und Rivotorto. Gemeinsam erleben wir die Weite der «Valle umbra» und spüren dem franziskanischen Geist nach, der dort weht.

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Dorothea von Flüe bewegt

SKF SO 2017April5 Kuster Flyer 2Die erste Doppelbiografie zum Ehepaar von Flüe berührt, bewegt und begeistert. Über 1000 Bücher haben Nadia und Niklaus im Lauf des März signiert und weitergereicht. Wie sehr die Familiengeschichte aus dem Spätmittelalter moderne Menschen bewegt, machen nicht nur persönliche Feedbacks deutlich, sondern ebenso Abendvorträge, Workshops in Pfarreien und Bildungstage. Eindrücklich ist auch der Besinnungstag der Solothurner Sektion des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF vom 5. April verlaufen. Im Wallierhof haben sich 90 Frauen eingefunden, um sich intensiv auf die Ehegeschichte von Niklaus und Dorothea einzulassen.

Wir dokumentieren eine ermutigende und inspirierende Tagung - und laden zu einem gemeinsamen Pilgerweg in den Ranft.

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Neuer Franziskusfilm

Cavani NameFranziskus 2014Seit Frühling 2016 ist der neueste Franziskusfilm der italienischen Altmeisterin Liliana Cavani auch deutsch synchronisiert im Handel. Der zweiteilige Streifen löst auf glückliche Weise sowohl Franco Zeffirellis romantischen Kinohit "Bruder Sonne - Schwester Mond" wie auch den bisherigen Erfolgsversion derselben Regisserin mit Mickey Rourke in der Hauptrolle ab.

Im Dezember 2014 als Miniserie vom staatlichen Fernsehsender RAI ausgestrahlt und vom Bayerischen Rundfunk mit produziert, schildert der neue Streifen in insgesamt 300' (aus der italienischen Urfassung wurden 20' weggekürzt) nicht nur Franziskus' privilegiertes Leben, seine Krisenzeit, die Entstehung der franziskaniaschen Fraternitas, die bewegende Friedensmission in Ägypten und die Wachstumskrise des jungen Ordens, sondern auch Klaras Weg, die Gründung einer zunächst offenen Gemeinschaft und deren Widerstand gegen die Klausurpolitik der römischen Kirche.

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