Bigorio-Tagung 2017

Bigorio2017 DoNm Malparcours2Franziskanische Impulse 
zur Erneuerung der Kirchen 
und für eine beherzte Ökumene

leiteten diesmal im Sotteceneri durch inspirierende Tage. Die Bigoriotagung vom 28.-30. Juni bot Erfahrungsaustausch und Inspiration in einer qualifizierten Runde. Erneut fanden sich Schwestern, Brüder, franziskanisch engagierte Singles und Familienleute in einem überaus anregenden Kreis zusammen. Die 25 Zimmer des Convento waren voll belegt. Die Bigoriotagung vertiefte das Themenfeld Reform – Reformation – Ökumene aus einer pointiert franziskanischen Sichtweise:

Weiterlesen

Fünf Länder und 20 Jahre im Blick

Säntis TauteamJubiläum1"Ich kenne keinen anderen Punkt der Schweiz, von dem alle Nachbarländer zu sehen sind!" Die Feststellung von Patrick Hächler, der als erfahrener Meteorologe vor der alten Wetterstation des Säntisgipfels steht, leitete den Panoramablick in alle Richtungen ein. Seit zwanzig Jahren wirken Brüder, Schwestern, Singles und Familienmenschen für Vernetzung und Bildung der franziskanischen Schweiz. Am 22. Juni lösten wir das Geschenk des INFAG-Vorstandes ein und trafen uns mit früheren Teamgefährtinnen und -gefährten auf dem höchsten Alpsteingipfel.

Weiterlesen

Unsere Frühlingsreisen

SanFrancesco BogengangAssisi - Rom - durch die Toskana - Umbrien

An der Schwelle zum Sommerbeginn schauen wir auf eindrückliche Frühlingswochen unterwegs zurück. Zwischen unseren Teamklausuren, die an den Urnersee, ins Glarnerland und ins St. Galler Rheintal führten, begleiteten wir unterschiedliche Gruppen in besinnliche Assisitage, durch die Ewige Stadt Rom und durch eine Intensivkurswoche in Umbrien. Monika Hug und Armin Stalder machten im Mai auch ihre ersten spannenden Erfahrungen auf dem "Pilgerweg für Mutige" von Siena an den Trasimenischen See.

Mit der Intensivwoche von Mitte Juni geht der Praxiskurs "spirituelle Erfahrung und geistliche Begleitung - franziskanisch" nach zwei Jahren in seine Schlussphase. Die folgenden Impressionen lassen erahnen, wie reich und kontrastvoll seine äussere und innere Spurensuche im Spoleto- und im Rietital verlief. Eine erste Impression zeigt den gotischen Bogengang von dem Refektorium von San Francesco: ungewohnte Perspektiven auf eine inzwischen vertraute Stadt!

Weiterlesen

Ein Jahr später - Vortrag an Vortrag


Zürich ZentrumSpirit 2017Mai31Vor einem Jahr machten sich Nadia und Niklaus an das spannende Projekt, die erste Doppelbiografie von Niklaus und Dorothea von Flüe zu schreiben. 12 Monate später reiht sich Vortrag an Vortrag: Dabei zeigt sich a) wieviele Zeitgenossen heute zunächst Mühe mit dem Ehemann und Vater bekunden, "der seine Familie verliess", b) welche Sympathie Dorothea findet, die von der offiziellen Kirche leider nicht auch zum Vorbild erklärt wird, und c) wie berührend sich die zweite "Ehehälfte" des Paares zeigt, die Dorothea im Ranft erstaunlich präsent sein lässt. Wie sehr Leben durch Loslassen - Zulassen und Sich-Einlassen gelingt, wird im Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart deutlich.

Weiterlesen

Liebe im Ja zu neuen Lebensabschnitten

KusterVonRohr NiklausDorothea CoverDer 600. Geburtstag von Bruder Klaus rückt auch Dorothea ins Licht - obwohl die reichen Quellen über den Schweizer Landespatron nur am Rand von ihr sprechen. Die Ehefrau und Mutter blieb daher  im Schatten. Ausnahmen sind ein bewegendes Hörspiel von Klara Obermüller, ein schlanker Quellenband von Werner Huber, ein historischer Roman - und in der aktuellen Literatur der offizielle Gedenkband mit vielen Streiflichtern auf Dorothea.

Entsprechend wach zeigt sich das Interesse an der ersten "Doppelbiografie". Keine zwei Monate nach der Vernissage halten die Autorin und der Autor die druckfrische Zweitauflage in der Hand. Was an Vorträgen und Workshops in diesen Wochen immer wieder deutlich wird: schon damals verliefen Lebenswege in markanten Lebensabschnitten. Einmal gewählte Wege und zugesagte JA nahmen überraschende Wenden, Lebensgefährten verändern sich ungeahnt, die Zukunft muss neu gesucht, das Miteinander errungen und ein JA in neuer Form gelebt werden. Dorothea beeindruckt mit der Liebe, die immer wieder neue Formen für ihr JA findet. Nicht alle Lesenden finden "Dorotheas Art", die Ehe-, Familien- und Ranftgeschichte zu erzählen, plausibel. Dazu ein Brief, der sich zu Ziel, Weg, Hindernissen und Chancen eines solchen Projektes äussert.

Weiterlesen

Ein- und Ausblicke

KlosterOlten INFAG Tauteam3Viele kennen von Olten nur den Bahnhof, der täglich 1400 Züge verkraftet. Die Altstadt an der Holzbrücke über die Aare und das Kapuzinerkloster sind Geheimtipps. Das Städtchen fasziniert mit seinen autofreien Gassen rund um den Kirchturm, der ohne Kirche über die Dächer ragt. Das 370-jährige Kapuzinerkloster ist ein idealer Treffpunkt für Sitzungen. Am 10. Mai haben sich da gleich drei Arbeitsgruppen am Mittagstisch der Brüder eingefunden. Die Redaktion der Zeitschrift Ite hat die fünf Hefte des nächsten Jahres geplant. Der Vorstand des Dachverbandes INFAG-CH verschaffte sich Überblick über das Geschehen im "Schweizer Franziskanien" - und traf auch seine Arbeitsgruppe "Tauteam". Für Niklaus war es ein arbeitsamer und zugleich stimmiger "silberner Professtag".

Weiterlesen

«Sprache der Musik – Musik der Sprache»

Rapperswil Quatember2017aLeben klingen und leuchten lassen

Am regnerischen ersten Maisonntag hat sich die Klosterkirche Rapperswil gegen Abend bis auf den letzten Platz gefüllt. Stephan Britt (Klarinette) lud mit Voichita Nica (Klavier) und Tabea Kämpf (Viola) zum "Quatemberkonzert" dieses Frühlings ein. Br. Niklaus trug die spirituelle Poesie zur Musik von Mozart, Hummel und Haydn bei. Er las ausgewählte Gebete und Gedichte aus dem Buch "Mein Leben leuchten lassen": Schlüsseltexte aus der Erfahrung des Franz von Assisi, die auch heutige Menschen in die Tiefe und Weite führen.

Das besinnliche Zusammenspiel von Musik und Text, das wundervoll in Klosterkirchen passt, findet am zweiten Maisonntag 2017 um 16.30 seine Zweitaufführung im einstigen Kapuzinerkloster und heutigen Kulturkloster Altdorf.

Weiterlesen