Von der Stadt in die Stille

Camaldoli Eremo JosuaBöschsZelle8Ab dem Martinsfest hat sich Franz von Assisi jeweils radikal zurückgezogen: nach bewegten Herbstwochen unterwegs in Bergwälder, sesshaftes Leben mit ein paar Gefährten in "Eremitagen", Wochen der Sammlung und der inneren Schritte dem Advent und Weihnachten entgegen. Im Rahmen ihres Sabbats sind sowohl Nadia wie Niklaus während des Oktobers in Rom gewesen: unsere Teamfrau mit einer Reise der FG (sabbatical-gerecht als geniessende Teilnehmerin) sowie am Generalkapitel des Weltordens, unser Teambruder zur eigenen Weiterbildung und Beziehungspflege. - Für Niklaus ging der Weg aus der Stadt in die Stille: ein 1000-jähriges Eremitendorf unweit von La Verna. Und dort ist dem Franziskuskenner einiges Neue über Franziskus klar geworden - und sich selbst. Ein paar Impressionen und Früchte aus dem Monat in tiefster Stille reicht er hier Interessierten in der Heimat weiter.

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Rückblick Offene Franziskaniche Tagung

Offene Franziskanische Tagung vom 30.  September 2017

Am letzten Samstag trafen sich 25 franziskanisch Interessierte im Mattli um sich mit der Frage auseinander zu setzen, wie sich der franziskanische Geist in der Zukunft entfalten könnte.

Zuerst stellte sich jedoch ein handfester Auftrag – wie tragfähig ist denn unser franziskanischer Glaube? So viel sei verraten, sehr tragfähig!

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Offene Franziskaniche Tagung

Am 30. September 2017 findet die offene Franzikanische Tagung im Mattli statt.

Drei gezielte Spotlights in die Geschichte franzikanischer Visionen regen an mit diesen Grundsteinen weiter zu bauen.

pdfFlyer Offene Tagung

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Bigorio-Tagung 2017

Bigorio2017 DoNm Malparcours2Franziskanische Impulse 
zur Erneuerung der Kirchen 
und für eine beherzte Ökumene

leiteten diesmal im Sotteceneri durch inspirierende Tage. Die Bigoriotagung vom 28.-30. Juni bot Erfahrungsaustausch und Inspiration in einer qualifizierten Runde. Erneut fanden sich Schwestern, Brüder, franziskanisch engagierte Singles und Familienleute in einem überaus anregenden Kreis zusammen. Die 25 Zimmer des Convento waren voll belegt. Die Bigoriotagung vertiefte das Themenfeld Reform – Reformation – Ökumene aus einer pointiert franziskanischen Sichtweise:

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Fünf Länder und 20 Jahre im Blick

Säntis TauteamJubiläum1"Ich kenne keinen anderen Punkt der Schweiz, von dem alle Nachbarländer zu sehen sind!" Die Feststellung von Patrick Hächler, der als erfahrener Meteorologe vor der alten Wetterstation des Säntisgipfels steht, leitete den Panoramablick in alle Richtungen ein. Seit zwanzig Jahren wirken Brüder, Schwestern, Singles und Familienmenschen für Vernetzung und Bildung der franziskanischen Schweiz. Am 22. Juni lösten wir das Geschenk des INFAG-Vorstandes ein und trafen uns mit früheren Teamgefährtinnen und -gefährten auf dem höchsten Alpsteingipfel.

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Unsere Frühlingsreisen

SanFrancesco BogengangAssisi - Rom - durch die Toskana - Umbrien

An der Schwelle zum Sommerbeginn schauen wir auf eindrückliche Frühlingswochen unterwegs zurück. Zwischen unseren Teamklausuren, die an den Urnersee, ins Glarnerland und ins St. Galler Rheintal führten, begleiteten wir unterschiedliche Gruppen in besinnliche Assisitage, durch die Ewige Stadt Rom und durch eine Intensivkurswoche in Umbrien. Monika Hug und Armin Stalder machten im Mai auch ihre ersten spannenden Erfahrungen auf dem "Pilgerweg für Mutige" von Siena an den Trasimenischen See.

Mit der Intensivwoche von Mitte Juni geht der Praxiskurs "spirituelle Erfahrung und geistliche Begleitung - franziskanisch" nach zwei Jahren in seine Schlussphase. Die folgenden Impressionen lassen erahnen, wie reich und kontrastvoll seine äussere und innere Spurensuche im Spoleto- und im Rietital verlief. Eine erste Impression zeigt den gotischen Bogengang von dem Refektorium von San Francesco: ungewohnte Perspektiven auf eine inzwischen vertraute Stadt!

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Ein Jahr später - Vortrag an Vortrag


Zürich ZentrumSpirit 2017Mai31Vor einem Jahr machten sich Nadia und Niklaus an das spannende Projekt, die erste Doppelbiografie von Niklaus und Dorothea von Flüe zu schreiben. 12 Monate später reiht sich Vortrag an Vortrag: Dabei zeigt sich a) wieviele Zeitgenossen heute zunächst Mühe mit dem Ehemann und Vater bekunden, "der seine Familie verliess", b) welche Sympathie Dorothea findet, die von der offiziellen Kirche leider nicht auch zum Vorbild erklärt wird, und c) wie berührend sich die zweite "Ehehälfte" des Paares zeigt, die Dorothea im Ranft erstaunlich präsent sein lässt. Wie sehr Leben durch Loslassen - Zulassen und Sich-Einlassen gelingt, wird im Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart deutlich.

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